Veranstaltung im Parlament beleuchtet Frauenhass und Radikalisierung im Netz

Im österreichischen Parlament hat eine Veranstaltung die Zusammenhänge zwischen Frauenhass im Internet, Radikalisierung, Extremismus und Gewalt thematisiert. Organisiert wurde sie nach Angaben der Grünen von der Abgeordneten Agnes Prammer.

Im Mittelpunkt standen die Frage, wie sich frauenfeindliche Inhalte im Netz verbreiten, welche Rolle digitale Plattformen dabei spielen und wie Betroffene sowie die Öffentlichkeit auf Online-Hass reagieren können.

Expertinnen und Experten diskutieren Radikalisierung im Netz

Bei der Veranstaltung kamen Fachleute zusammen, um über digitale Radikalisierungsprozesse, frauenfeindliche Narrative und mögliche gesellschaftliche Folgen zu sprechen.

Die politischen Einschätzungen und Forderungen im Zusammenhang mit der Veranstaltung stammen aus der Darstellung des Grünen Parlamentsklubs. Bei dem Termin handelte es sich nicht um die Beschlussfassung eines neuen Gesetzes.

Berîvan Aslan hält Keynote

Teil der Veranstaltung war auch eine Keynote der Wiener Landtagsabgeordneten Berîvan Aslan. Dabei stand die Frage im Fokus, wie digitaler Frauenhass die öffentliche Teilhabe von Frauen beeinflussen kann.

Insbesondere Personen, die sich politisch, journalistisch oder gesellschaftlich sichtbar engagieren, können Ziel von beleidigenden, einschüchternden oder frauenfeindlichen Angriffen im Internet werden.

Workshop zu digitaler Zivilcourage

Neben der Diskussion mit Expertinnen und Experten fand auch ein Workshop von ZARA Training statt. Dort ging es um praktische Möglichkeiten, auf Hass im Netz zu reagieren und digitale Zivilcourage zu stärken.

Damit verband die Veranstaltung politische und gesellschaftliche Diskussionen mit einem praxisorientierten Teil zum Umgang mit Online-Angriffen.

Konkrete neue Unterstützungsangebote, Meldeverfahren oder gesetzliche Maßnahmen wurden in der veröffentlichten Mitteilung nicht angekündigt.

Die Veranstaltung sollte nach Angaben der Organisatoren vor allem Aufmerksamkeit für die Verbindung von Online-Misogynie, Radikalisierung und Gewalt schaffen und Strategien für einen sichereren digitalen Raum diskutieren.

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