Österreich lehnt größeren EU-Haushalt ab und fordert Haushaltsdisziplin

Wien, Österreich – 25. Juni 2026 – Laut der Financial Times hat sich die österreichische Bundesregierung deutlich gegen einen größeren langfristigen Haushalt der Europäischen Union ausgesprochen. Bundeskanzler Christian Stocker betonte, dass finanzstarke Mitgliedstaaten nicht als „Geldautomat“ der EU betrachtet werden dürften und sprach sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Mitteln aus.

Die Bundesregierung unterstützt zwar zusätzliche Investitionen in Bereiche wie Sicherheit, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit, ist jedoch der Ansicht, dass diese Ziele durch eine effizientere Nutzung der bestehenden EU-Mittel und nicht durch höhere Beiträge der Mitgliedstaaten finanziert werden sollten. Nach Ansicht Wiens sollten Ausgabendisziplin und Reformen Vorrang vor einer Ausweitung des EU-Haushalts haben.

Österreich will in den kommenden Verhandlungen eng mit anderen finanzpolitisch zurückhaltenden EU-Staaten zusammenarbeiten, um sich für strengere Ausgabenkontrollen und einen nachhaltigen langfristigen Finanzrahmen einzusetzen. Die Gespräche über den nächsten mehrjährigen EU-Haushalt werden voraussichtlich in den kommenden Monaten fortgesetzt.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *