Gesundheitsministerium beteiligt Jugendliche an Social-Media-Debatte

Wien, 28. Oktober 2026 – Das österreichische Gesundheitsministerium startet einen Beteiligungsprozess, bei dem junge Menschen stärker in die Diskussion über soziale Medien, Künstliche Intelligenz (KI) und psychische Gesundheit eingebunden werden sollen. Hintergrund ist die Kritik vieler Jugendlicher am geplanten Social-Media-Verbot.

Jugendliche sollen bei Entscheidungen mitreden

Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig möchte Jugendliche aktiv in die politische Diskussion einbeziehen. Gemeinsam mit der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) wird sie den neuen Beteiligungsprozess am Donnerstag, dem 29. Oktober, vorstellen.

Dabei sollen die Erfahrungen und Perspektiven junger Menschen berücksichtigt werden, da politische Entscheidungen über digitale Medien ihren Alltag unmittelbar betreffen.

Neue Studie zu Gesundheitsrisiken sozialer Medien

Bei der Präsentation wird die GÖG außerdem aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse über mögliche gesundheitliche Auswirkungen sozialer Medien vorstellen.

Im Mittelpunkt steht eine Analyse von 145 internationalen Studien. Zusätzlich werden österreichische Zahlen zur problematischen Social-Media-Nutzung und zum Schönheitsdruck in digitalen Netzwerken präsentiert.

Konkrete Ergebnisse dieser Untersuchung wurden in der bisherigen Ankündigung noch nicht veröffentlicht.

Pressekonferenz am 29. Oktober in Wien

Die Vorstellung findet am Donnerstag um 9:30 Uhr im Pressezentrum am Stubenring 1 in Wien statt.

Neben Königsberger-Ludwig und einer Vertreterin der GÖG nehmen auch zwei junge Menschen teil, darunter eine Vertreterin der Initiative „Du bist OK!“ und ein Vertreter der Bundesjugendvertretung.

Der Termin richtet sich an Medienvertreter und ist keine angekündigte öffentliche Beteiligungsveranstaltung.

Mit dem neuen Prozess soll die Jugendperspektive stärker in die Diskussion über digitale Gesundheit und mögliche gesetzliche Maßnahmen einfließen.

Wichtig: Ein neues Social-Media-Verbot wurde durch diese Ankündigung nicht beschlossen.

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